Natürlichkeit kommt von Natur
Viele in unserer Gesellschaft meinen, alles
kontrollieren zu müssen. Das fängt bei Kriege an, geht über die derzeitige
allgemeine Einstellung zum Job oder sonstige unnatürliche Eingriffe.
Unnatürlich bedeutet gegen die Natur oder besser gesagt, nicht mit der Natur.
Um der Natürlichkeit oder dem Nicht-Künstlichen zu folgen muss man nicht
unbedingt seine eigenen Bedürfnisse zurück zu stellen, sondern viel mehr die
natürliche Entwicklung laufen lassen.
Loslassen statt Kontrollieren.
Das lebt sich viel Leichter!
Kontrollverhalten führt immer zu einem
Unnatürlichen Verhalten. Beispielsweise Lügen, was nebenbei gesagt langfristig
viel mehr Energie kostet als die Wahrheit zu sagen. Wie schnell hat man sich
verplappert, weil man sich nicht alle Lügen merken konnte!? Neid und Eifersucht
wird oft von einem Kontrollverhalten gesteuert. Um dem Altern entgegen zu
wirken greifen einige zu künstlichen Operationen oder tragen völlig übertrieben
Schminke, die von der eigenen Gesundheit abgesehen vielen unschuldigen Tieren
schadet. Haben wir doch Vertrauen zur Natur und somit auch in uns selbst. Wer
innen schön ist wird dies auch in seinem Sein ausdrücken und dadurch bei
anderen schöner und natürlicher rüberkommen. Wer sich selbst schön findet und
seine Natürlicheit liebt wird automatisch erfolgreich sein. Wer wirklich liebt
kann für Neid, Lügen oder Eifersucht gar keine Resonanz entwickeln. Außer es
ist eine Liebe, die eher vom Verstand geprägt ist. Wahre Liebe ist aber immer
ausnahmslos vom Herz geprägt und vor allem bedingungslos. Das heißt sie erwartet
nichts zurück. Die Natur ist bedingungslose Liebe, denn sie ist einfach da.
Musik hat viel mit bedingungsloser Liebe zu tun, denn die Kreativität, die
Liebe zu jeder einzelnen Note, damit es ein schönes gefühlvolles Lied wird ist
ohne diese Liebe, die vorbehaltlos ist nicht möglich. Die Musik ist immer da.
Ich sage immer, das Leben in seiner Natürlichkeit ist leicht. Wir haben nur von
Grund auf gelernt kompliziert zu denken.
Unter anderem durch die Kontrollsucht des
Menschen, die jeder in sich trägt wird erst alles kompliziert. Aber das ist
okay, denn die Angst ist ein Teil von uns und zeigt uns erst die verschiedenen
Farben des Lebens. Das kann man natürlich im Kleinen und Großen sehen. Macht
die eigene Kontrolle über den Verlauf einer Situation überhaupt Sinn? Ich behaupte
Nein! Wir wissen doch, dass Zeit im Kosmos bzw. dem Schöpfungsplan lediglich
eine geringe Rolle spielt und eigentlich nur eine Information in einem gewissen
Zeitraum ist. Der Zeitraum, in der diese Information fließt ist erst recht
relativ, denn dem Großen Ganzen, Gott, Natur, Leben, Universum oder welchen
Namen wir dem Kind geben wollen ist es egal ob die Entwicklung an einem Tag,
einem Jahr oder tausend Jahren stattfindet. In der Ewigkeit ist ein Tag genauso
lang wie ein Jahr. Mit anderen Worten Kontrolle hat nur einer. Ich nenne es mal
Alles in Einem. Man könnte auch sagen, es ist die Liebe, die hinter allem
steht, die den Lebensfluss erst ermöglicht. Umso mehr Kontrolle ich, du oder
eine gewisse Gesellschaftsschicht ausübt, desto weniger Raum ist für die Herzenswärme
gegeben. Auch hier ist, wie in allem im Leben ein Ausgleich gefordert. Das
Beste Beispiel ist, wenn man ausgepowert ist, vielleicht gerade im
Fitnessstudio war oder vom Job ausgelaugt heim kommt, braucht der Körper
erstmal Ruhe. Bekommt er die nicht wird man dies irgendwann zu spüren bekommen,
bis er sich letztlich diesen Ausgleich einfach nimmt, z. B. in Form von
Krankheit, einer Depression oder einem Burn Out.
Ein anderes Thema, was das Leben nicht
unbedingt leicht gestalten lässt, ist die Trennung in Richtig und Falsch, was
ebenfalls nur eine Illusion ist. Alles was du machst ist Richtig oder führt zum
Richtigen. Jeder Schmerz ist richtig, denn er zeigt, dass etwas nicht stimmt.
Jede positive oder negative Situation ist richtig, denn sie führt dich zu einem
weiteren Gedanken, einer weiteren Idee. Jede Handlung ist richtig, denn hättest
du sie nicht gemacht wärest du nicht der, der du heute bist. Du bist das Leben und
das Leben möchte in jeder Hinsicht geliebt werden. Irgendwer oder irgendwas
sorgt sowieso für den globalen oder universellen Ausgleich. Das Leben ist eine
Gesetzmäßigkeit, die von irgendeiner großen Macht gelenkt wird, aber dazu habe
ich auch ein Kapitel geschrieben.
Man kann das Leben mit einer Gruppenreise vergleichen.
Das Frühstück und das Abendessen ist vorgeben. Dazwischen gibt es ein Programm,
aber jeder einzelne Teilnehmer kann auch seine eigenen Wege gehen. Das Leben
kann man sich auch wie ein Fluss vorstellen, der viele verschiedene Arme hat,
die vom eigentlichen Strom abweichen. Trotzdem ist der Ursprung und das Ziel
vorgegeben.
Liebe dich selbst, denn du
bist das Leben.
Auch wenn im Grunde nichts falsch ist oder
falsch endet was der Mensch macht, gibt es auch menschliche Grenzen, die man in
der Regel nicht überschreiten sollte, so
genannte Gesellschaftsregeln. Viele dieser Regeln der Gesellschaft entsprangen
nach den menschlichen Normen. Ich persönlich halte mich gerne an Gesellschaftsregeln,
wenn sie gerechtfertigt sind und keinem Angstzustand, beispielsweise
Benachteiligungen von Randgruppen dienen. Allerdings muss der Weg der
Gesellschaft nicht dem eigenen Lebensweg entsprechen. Nehme ich an dem
Freizeitprogramm des Reiseveranstalters teil ist vieles leichter. Doch ich kann
jederzeit aus dem Programm aussteigen, wenn mir seine Aktivitäten nicht
gefallen.
Was du säst wirst du auch ernten. Deshalb
behandle ich andere wie auch ich behandelt werden möchte. Z. B. Gewalt an einem
Menschen wird sich unweigerlich rächen, weil sie irgendwann, vielleicht Jahre
später, wie ein Bumerang wieder zur Ursache zurückkehrt. Derjenige lässt sich
das nicht gefallen oder dein eigenes schlechtes Gewissen sorgt für den
Ausgleich. Es ist die natürliche Entwicklung, dass sich das Positive und das
Negative gegenseitig auspendeln und es sich letzten Endes natürlich zum Guten
und zum einzig Richtigen hervorhebt. Der Weg ist das Ziel. Alles ist Liebe, der Weg dahin, was wir gerne als
Schicksaalschläge bezeichnen und das Ziel selbst.
Ein heikles Thema ist in diesem Kapitel die
eigene Gesundheit. Bevor ich an dieser Stelle weiter schreibe möchte ich
betonen, dass die klassische Schulmedizin in gewissen Situationen unabdenkbar
ist, wohlgleich man sich im Klaren sein muss, dass die Human-Medizin im
Ursprung lediglich eine Behandlung der Krankheit oder der Symptome bedeutet. So
kann sie bei Unfällen z. B.
lebenswichtig sein. Überhaupt wird sich die heutige Medizin immer mehr bewusst,
dass sie mit der Natur arbeiten und auf natürliche Heilmittel oder Heilmethoden
zurückgreifen sollte. Die Wissenschaft und somit auch die Schulmedizin hat sich
besonders in den letzten Jahren in meinen Augen äußerst positiv entwickelt und
wird mit der Bewusstseinsforschung, der Quanten- und der Biophysik noch sehr
viele Fortschritte machen.
Behandeln ist die
oberflächliche Versorgung
der Wunde. Heilen löst das
Problem in der Ursache.
Viele Menschen der westlichen Zivilisation
greifen wegen jedem Zipperlein zu Antibiotika oder sonstigen Tabletten.
Meistens hat dieses Zipperlein aber eine Ursache. Das kann Stress sein,
familiäre, finanzielle oder jobbedingte Probleme. Jede Krankheit hat einen
Grund. Durch Tablettenkonsum, außer natürliche, unterstützende Medizin, wie
natürliche Nahrungsergänzungsmittel, unterdrücken wir diese Symptome nur.
Unterdrückte Symptome wollen aber unbedingt raus, weil sich unser Körper
dagegen wert und diese werden von mal zu mal extremer. Das ist auch der Grund
warum ich von den meisten Grippe-Impfungen nichts halte. Von dem abgesehen,
dass sie nie den aktuellen Impfstoff enthalten können und wahrscheinlich nicht
ohne Nebenwirkungen sind. Das ist auch der Grund warum sich auch manche Ärzte
bei verschiedenen Grippen dagegen aussprechen. Man kann Impfungen schön
reden, aber es bleibt immer ein Eingriff
in die Natürlichkeit. Quasi unterstellen wir damit dem Schöpfergott, wie immer
wir ihn auch nennen mögen, Unvollkommen zu sein und Fehlerhaft geschaffen zu
haben. Die Theorie von einem zufälligen Kosmos der Erde dürfte schon mehr als
überholt sein. Rein mathematisch könnte es auch gar nicht sein, denn das würde
heißen unsere Geschichtsschreibung wäre mehr als falsch. Von dem abgesehen gibt
es immer einige, die wollen mit dem Medikamentenkonsum der Gesellschaft Geld
verdienen. Die Lobby der Pharma ist zum momentanen Zeitpunkt nach der
Ölindustrie in den westlichen Ländern ist derzeit die zweitgrößte Lobby.
Allerdings ist zu beobachten, dass diese Interessengemeinschhaft immer mehr an
Macht verliert, weil es immer schwieriger wird die künstlich geschaffen
Illusionen aufrecht zu halten. So z. B. das Gesundheitssystem, was in
Wirklichkeit weniger die Gesundheit als vielmehr die Krankheit fördert.
Kontrolle ist lediglich eine
Illusion des Einzelnen.
Die Gegebenheit, dass Natürlichkeit vor der
Kontrolle steht kann man auch auf größere und kleinere Situationen des Lebens
übertragen. Wir können unseren Willen mit Gewalt durchsetzen, aber erstens wird
diese Kontrolle eher von kurzfristiger Dauer sein, es sei dem sie wird immer
und ständig durchgeführt und zweitens wird diese Kontrolle nicht ohne
persönliches Leid, in Form von Verlustängsten oder schlimmeres Ablaufen.
Kontrolle entgegen der Natürlichkeit ist meist nur von kurzer Dauer und kostet
viel Energie und Kraft.
Zum Beispiel Geld zu haben kann, muss nicht
unbedingt, Verlustängste oder sogar Paranoia auslösen. Viele haben derzeit
Angst ihren Job zu verlieren und manche reagieren mit Eifersucht und Misstrauen
ihrer großen Liebe gegenüber, weil sie Verlustängste hegen. Eine Liebe kann
nicht durch Kontrolle, sondern nur durch Vertrauen gehalten werden. Ein
Festhalten durch Loslassen, denn dann fügt sich zusammen was zusammen gehört.
Dass diese Lebensweise möglichst wenig
Kontrolle zu hegen nicht ganz so leicht ist, wenn man Selbstständig ist oder im
Beruf in einer Leitenden Position steht ist mir klar. Da sage ich aber, Dynamik
ist Leben. Musiker oder Sportler können mir bestimmt zustimmen, dass sie die besten
Ergebnisse erzielen, wenn sie aus ihrer Intuition handeln. Ich glaube, unsere Geschäftswelt
wird früher oder später auch mehr nach der intuitiven Flexibilität und
Spontanität funktionieren, weil sich mit der Technik alles immer schneller
entwickelt und es eine Frage der Zeit ist, wie lange unser Verstand gegenwärtig
noch mithalten kann. Da sage ich nur Burn Out-Syndrom, was gerade in den
letzten Jahren zu furchtbaren Folgen geführt hat. Ist es nicht besser und
einfacher sich die Dinge entwickeln zu lassen und trotzdem die Augen offen zu
halten, um vorhandene Chancen zu erkennen? Ist es nicht viel leichter im Fluss
der Schöpfung mit zu schwimmen? Jeder einzelne von euch findet bestimmt im
Kleinen oder Großen noch viele weitere Beispiele. Sei es der Job, Geld oder
Macht, eine Entwicklung entgegen dem Strom des Lebens und der Natürlichkeit
bedeutet immer ein Zustand der Angst, in Form von Verlustängsten bis hin zur
Gegengewalt.