Jan
27

Kennt ihr das Buch oder den Film - mit Julia Roberts, James Franco, Richard Jenkins - Eat Pray Love? Es erzählt davon wie die Schriftstellerin Elizabeth Gilbert die Anfänge des Bewusstwerdungsprozesses erlebt, den viele im Moment durchleben. Eigentlich ähnelt dieser Prozess sich immer, auch wenn dieser „Aufwachprozess“ wahrscheinlich jeder individuell wahrnimmt.

Obwohl ich das Buch erst zur Hälfte durchgelesen habe, hat es bereits einiges in mir bewegt. Eigentlich war der Gedanke schon vorher da, aber er wurde u. a. durch das Buch bekräftigt.

Es gibt so viele Bücher wie Meinungen über die Spiritualität. Lese ich 10 spirituelle Ratgeber habe ich u. U. 11 verschiedene Meinungen. Meine eigene und die der 10 Buchautoren. Und wisst ihr was? Alle Meinungen haben Recht. Jeder für sich. Schon die Quantenphysik sagt, dass das Ergebnis mit dem Bewusstsein des Beobachters variiert. Ich behaupte jedes Leben ist die Quantenphysik in der Praxis. Quasi die Qualität dessen.

Alle Wahrheiten laufen im Endeffekt aufs selbe hinaus. In irgendeiner höheren dimensionalen bzw. metaphysischen Betrachtungsweise laufen alle Wahrheiten  zusammen. Diese ist aber mit dem Verstand nicht erreichbar, sondern nur mit dem emotionalen Herzen. Schon vor einigen Monaten – ich glaube, es war im Oktober – habe ich einen Spruch auf meine Homepage geschrieben.

Wer mit dem Verstand und nicht mit dem Herzen sucht
wird niemals das Ziel erreichen.

Eigentlich ist mit diesem Spruch schon alles gesagt, aber ich musste diesen Satz nicht nur intellektuell verstehen, sondern auch am eigenen Leib erfahren. Vl. fällt es einigen mit weniger egozentrischen Zügen, wie ich es habe leichter. Andere werden es mitunter deutlicher durchleben müssen als ich. Vl. bin ich noch inmitten dieses Umdenkprozesses!?

 

Ich kann jedem nur raten alle Ratgeber reg zu legen und die Welt mit den eigenen Augen zu beobachten. Seit ungefähr einem Jahr habe ich keinen Fernseher mehr, mitunter weil damit Meinungen und psychische Programme geprägt werden. Im Internet war ich natürlich um so mehr, was eigentlich noch viel schlimmer ist. Im Netz muss man nicht nur die Spreu vom Weizen trennen, sondern man wird auch noch mit tausenden verschiedenen Meinungen konfrontiert. Ihr könnt mir glauben, man erweitert zwar ungemein seinen Horizont und viele Illusionen fallen, aber viele Köche verderben den Brei.

Die Spiritualität wuchs mir über den Kopf. Ich hatte im Dezember zu nichts mehr Lust. Mir wurde die Spiritualität zu kompliziert – dabei ist sie so einfach. Sogar meine eigens gegründete spirituelle Gruppe – die mich schon öfter vor stolz einige Zentimeter wachsen ließ - Bewusst.Treff Rhein-Neckar hätte ich schon beinahe gänzlich hingeschmissen. Jetzt habe ich einige organisatorischen Arbeiten abgegeben. Auch in Zukunft werde ich mich kürzer fassen und mich in allen Belangen auf mich besinnen. Ich will das machen was mir mein Herz sagt und sich gut anfühlt - ohne viel darüber nach zu denken - nicht was der Verstand will. Eigentlich mache ich das schon immer, aber die Wichtigkeit und Einfachheit durch dieses Handeln bzw. Nicht-Handeln wird mir immer bewusster.

 Ich kann mich nur wiederhohlen:

Das Herz weiß wo es lang geht (Intuition),
während der Verstand sich nur am Alten orrientieren kann.

 

Dez
30

Ich halte es für wichtig gerade dort hinzu sehen, wo es unangenehm ist. Nicht deswegen, um einen Schuldigen zu suchen, denn so lange man bei etwas im Großen oder im Kleinen mitmacht, ist man ebenso Schuldig wie der Verursacher, sondern sich der Thematik anzunehmen und es künftig versuchen kann sein Verbraucherverhalten, was ein Teil der Ursache ist, zu ändern. Es geht hier nicht um Schuld, denn oft handeln wir im Unbewussten. Es geht eher um die Veränderung, dem Respekt gegenüber dem Leben und vor allem das Annehmen von unschönen Sachverhalten.

In diesem Blogeintrag möchte ich auf zwei Sachverhalte eingehen, die von den Meisten nicht angesehen werden wollen. Die Massentierhaltung als solches, aber auch die Thematik der Delphine, die oft als Engel der Meere und unsere Freunde bezeichnet werden. Zu diesen Themen habe ich zwei Videos aus dem Internet herausgesucht.

Delphine - verehrt, geliebt und getötet

Thomas D. - Das Geschäft mit dem Tod - Nimm dir 5 Min. Zeit!

Es ist auch eine Frage der eigenen Gesundheit. Selbst Urwald-Jäger wissen, dass ein gejagtes Wild (hormon-)vergiftet ist. Bei diesen indigen Völkern ist es dannn der Geist des Tieres, was das Fleisch vergiftet.

Ich möchte hier nicht zum vegetarischen oder veganischen Essverhalten aufrufen, laut Dr. Rüdiger Dahlke ist zu viel Fleisch genauso ungesund wie zu wenig, sondern man sollte sich bewusst werden wo unser Lebensmittel herkommt. Es gibt durchaus Bauernhöfe, die ihren Tieren ein würdiges Leben bieten, bevor es letztlich geschlachtet wird.

 

 

 

 

 

Dez
28

Stelle dir mal vor, du wärst der Mittelpunkt der Erde und erschaffst alles um dich herum. Du könntest machen was du willst, es wäre immer richtig. Du hättest eine Weitsichtigkeit über Jahrhunderte, Jahrtausende, vielleicht sogar deines unendlichen Lebens. 

Was sich ziemlich unglaublich anhört, ist der Wahrheit gar nicht so fern, denn du bist ein göttliches Wesen und in gewisser Weise auch der Mittelpunkt der Welt, nämlich deiner Welt. Jeder Mensch ist ein göttliches Wesen und jeder Mensch erschafft sich eine Resonanz mit seinen Gedanken und Gefühlen. Das heißt, auf Meta-Ebene suchst du dir deine Mitmenschen und Situationen aus, die du erfahren willst. Der ein oder andere wird an dieser Stelle sagen: „Den Verkehrsunfall damals oder den blöden Chef habe ich mir bestimmt nicht ausgesucht!“ Doch, mit deinen unbewussten Gedanken in der Vergangenheit! Wie oft denkst du schlecht über deine Gemeinschaft? Sogar bewusst. Wie oft denkst du „Oh, das ist mir aber jetzt zu teuer.“ Was auch gerne gesagt wird: „Ich habe keine Zeit!“ Mit solchen Glaubenssätzen engst du dir das Leben selbst ein, Denn dadurch ist deine Gesellschaft schlecht und du ziehst dir solche Leute an, die dir an den Karren fahren wollen, denn du hast es ja so „bestellt“. Durch deinen Glaubenssatz, das alles zu teuer ist, wirst du nie auf die günstigen Artikel treffen, denn dein Bewusstsein spiegelt damit lediglich deine Gedanken. Das heißt dir fehlt die nötige Resonanz dafür. Du wirst nie Zeit haben, wenn du dauernd denkst: „Oh, das wird knapp. Da muss ich mich beeilen.“ Vielleicht ist es in dem einen Moment so, dass du keine Zeit hast und der betreffende Artikel gerade die Kapazitäten deines Geldbeutels übersteigt, aber deine Gedanken brauchen eine Weile, bis sie sich manifestiert haben und dir in deiner äußeren Welt begegnen. Mach dir mal den Spaß und denke bei der nächsten unangenehmen Situation zurück, mit welchen Gedanken aus der Vergangenheit du sie erschaffen hast.

Das Resonanzgesetz ist ziemlich einfach. Du ziehst an, was du glaubst und denkst. Der Diplom Psychologe Robert Betz, der eine verblüffend ähnliche Einstellung hat wie ich, obwohl er mit jungen Jahren bestimmt keinen schweren Verkehrsunfall hatte, der sein Leben auf den Kopf stellte und vermutlich auch eine total andere berufliche wie private Laufbahn nachging, sagte in einigen seiner Vorträge, dass der Durchschnittsmensch 50.000 bis 80.000 Gedanken am Tag denkt. Nur sind über zwei drittel immer dieselben. Das spiegelt doch wider wie unflexibel der Mensch geworden ist. Die Welt ist, war und wird immer im Energiefluss bleiben. Wer in seiner Entwicklung stehen bleibt wird im wahrsten Sinne auf der Strecke bleiben. Das lehrt uns die Geschichte oder die Entstehung der Menschheit.

Ich habe den Rattenschwanz mit den meisten negativen Gedanken gebrochen in dem ich alles versuche positiv zu formulieren. Statt die Situation als schlecht zu sehen, sah ich sie „nicht gut“ oder wenn ich was im Schaufenster sehe und mir im Moment nicht leisten kann, sage ich mir: „Das Geld habe ich bestimmt bis zum … feste Zeitangabe … zusammen. Dann kann das Bewusstsein nicht anders als dir dies ins Leben zu rufen. Die Menschheit hat es leider verlernt so zu denken, wir haben es einfach vergessen. 

Einige werden jetzt sagen, dass die vielen Kinder in Afrika, die einen frühen Tod erleiden oder ein geistigbehindertes Kind, dass bei der Geburt einen Sauerstoffmangel erlitt, aber bestimmt keine betreffenden Resonanzen ausströmen. Das stimmt, aber das Massenbewusstsein tut es. Vom Massenbewusstsein wird uns lediglich ein Spiegel vorgehalten, wie wir mit der Natur umgehen. 

Nun bin ich als Optimist bekannt und kann somit sagen, dass es sogar in dieser verfahrenen Situation eine positive Betrachtungsweise gibt. Egal was wir waren oder was wir sind, lernt der Mensch und vielleicht auch die Natur, deren Teil wir ja angehören, erst was er ist und was ihn ausmacht, wenn er vorher sieht oder erfährt was er nicht ist. Ohne Dunkelheit währe die Helligkeit unbedeutend. Ohne Hässlichkeit wüssten wir nicht was Schön ist. Es liegt nun an jedem einzelnen Menschen wie es weitergeht.

Zum Schluss meines Kapitels will ich noch einen Buchausschnitt aus „Gespräche mit Gott“ von Neal Donald Walsh mitgeben. In kurzen Worten zusammengefasst kann man sagen, dass das Buch die moderne Bibel unterhaltsam wiedergibt. Aus dem Buch können wir lesen, dass die Drei-Einigkeit aus mehreren Perspektiven betrachtet werden kann. In dem genannten Buch spricht Gott:

Ihr seid ein dreifaltiges Wesen. Ihr besteht aus Körper, Geist und Seele. Ihr könntet das auch das Physische, das Nicht-physische und das Metaphysische nennen. Das ist die Heilige Dreieinigkeit, und sie hat viele Namen. Das, was ihr seid, bin ich. Ich manifestiere mich als Drei-In-Einem. Manche eurer Theologen haben das als Vater, Sohn und Heiligen Geist bezeichnet. Euren Psychiatern ist dieses Triumvirat ebenfalls bekannt, sie definieren es als Bewußtsein, Unterbewußtsein und Überbewußtsein. Eure Philosophen haben es das Es, das Ich und das Über-Ich genannt. In der Wissenschaft ist die Rede von Energie, Materie und 
Antimaterie. Die Dichter sprechen von Herz, Geist und Seele, New-Age- Denker von Körper, Verstand und Geist. Eure Zeit ist in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unterteilt. Könnte das nicht das gleiche sein wie Unterbewußtsein, Bewusstsein und Überbewusstsein?

 

Dez
28

Affirmationstext

Affirmation heißt übersetzt soviel wie Befestigung oder Bekräftigung und dient jedem, der dafür offen ist seine Glaubenssätze nach seinen Bedürfnissen zu ändern. Z. B. kann es helfen sich vor einer Prüfung öfter zu sagen: „Ich schaffe das“, um die Nervosität zu mindern. Man kann mit Affirmationen auch bewusst sein Ich oder das Ego formen. Wenn man sich über einen gewissen Zeitraum "guten" Gedanken widmet, ändert sich auch unser Bewusstsein entsprechend. Wie lange hängt wahrscheinlich davon ab, wie tief oder fest der alte Glaubenssatz im Bewusstsein sitzt.

 Kleine Sätze, die große Wirkung zeigen. Wie …

  • Die Welt ist mir wohlgesonnen.
  • Ich lasse Altes los und gewinne Neues.
  • Ich habe großes Potenzial in mir.
  • Es geht mir von Tag zu Tag in jeglicher Hinsicht besser und besser.

Aus verschiedenen Büchern habe ich mir Affirmationen raus geschrieben. Worte, die mich entweder in einer Meditation oder im alltäglichen Leben in meiner Persönlichkeitsentwicklung  unterstützen sollen.

Aus den verschiedenen Affirmationssprüchen verfasste ich einen Affirmationstext, den ich lange Zeit auf meinem PC als Hintergrundbild hatte, um ihn des Öfteren durchzulesen. Natürlich hat jeder andere Ziele und Wünsche. Deswegen empfehle ich einen eigenen Affirmationstext zu schreiben, den er tgl. durchliest. Es ist durchaus sinnvoll sich vollkommen zu entspannen und dies vielleicht mit ruhiger Musik zu untermalen, damit der Fluss des Lebens und der Schöpfung ruhig und gelassen wirken kann. 

Sätze mit "ich bin" sind besonders wirksam, da "ich bin" unter den Mantra eines der Stärksten oder vielleicht sogar das Stärkste ist. In östlichen Ländern sind Mantra schon näher erforscht. Bei einem Mantrum kommt es weniger auf die Bedeutung wie auf die Schwingung des Wortes an.

Ich habe ein Anrecht alles zu haben was ich mir ins Leben ziehen will. Egal, ob Geld, Schönheit, Gesundheit, Liebe, Glück, Wohlstand … es steht mir zu. Ich verdiene es zu leben wie ein Engel der Liebe, der Herrscher über das Geld, als friedvolles, verständnisvolles, reiches Wesen, das immer fest auf der Erde steht und andere in seinem Umfeld im Rausch von Glück, Ausgeglichenheit und einem Gemeinschaftsgefühl teilhaben läst. Das Leben ist leicht und ich beschreite es mit Leichtigkeit, mit Vertrauen in die Zukunft, in meine Intuition, in die Kraft meine Welt so zu erschaffen wie ich es haben will. Alle positiven Energien, ob materiell oder inmateriell sind in meinem Leben Willkommen. Ich liebe das Leben. Alles was ich brauche erhalte ich zur rechten Zeit und vor allem mit Leichtigkeit. Ich gebe gerne, weil ich damit anderen eine Freude mache. Der Überfluss, Reichtum und die vollkommene Gesundheit sind mein natürlicher Zustand und dies verwirklicht sich gerade in diesem Moment. Die Anerkennung und Bewunderung gegenüber mir wird immer weiter wachsen und macht mir das Leben noch leichter als es sowieso schon ist.

Dez
13

Das Chaos ist wie ein Wirbelsturm,
eine gigantische, umherschwirrende  und tobende Kraft.
Gegen das Chaos bin ich klein, wie eine Raupe oder ein Wurm.
Ich bleibe im Zentrum in der Mitte, in meiner Mitte, was mir Ruhe schafft.

 

Ich bin das Chaos und stehe vollkommen in meiner Mitte.

Das ist mein Seinszustand. Ich gehe nur bewusste Schritte.

 

Die Ruhe ist ähnlich wie das Universum,
oberflächlich gesehen dunkel, kalt, leer, ohne Leben.
Doch er trügt, der Schein, es gibt manche Illusion rundherum.
Ich bleibe bei mir, tief in mir und werde mir noch mehr Liebe geben.

 

Ich bin die Ruhe und stehe in meiner Mitte.

Das ist mein Seinszustand. Ich gehe nur bewusste Schritte.

 

Die Liebe ist wie die Sonne,
warmherzig, feurig und bedingungslos.
Sie scheint immer voller Kraft, aber behutsam und fein. Für mich ist sie eine wahre Wonne.
Ihr Feuer brennt in mir und auch im Außen. Diese Erkenntnis macht mich unendlich groß.

 

Ich bin die Liebe und stehe in meiner Mitte.

Das ist mein Seinszustand. Ich gehe nur bewusste Schritte.

 

Das Dunkel ist wie ein Monster oder Dämon,
furchteinflösend, kalt, düster und blutleer.
Doch so muss es nicht wirklich sein. Die Betrachtungsweise spielt in der Musik den Ton.
Die dunkle Seite ist ebenfalls ein Teil von mir. Für ihr Dasein schenke ich ihr meinen Respekt, meine Liebe, mein Leben und wenn ich habe noch sehr viel mehr.

 

Ich bin die Dunkelheit wie das Licht und stehe vollkommen in meiner Mitte.

Das ist mein Seinszustand. Ich gehe nur bewusste Schritte.

 

Das Leben ist die Liebe pur,
So grenzenlos kann sie sich in vielen Formen ausdrücken.
Von Verliebt sein und Nähe bis hin zur düstersten Schattenkur
ist sie im endlosen Tanz vollkommen glücklich und will sich mit kindlicher Verspieltheit  schmücken.

 

Ich bin das Leben und stehe vollkommen in meiner Mitte.

Das ist mein Seinszustand. Ich gehe nur bewusste Schritte.

 

Made bei RomanticDreamboy

 

Dez
12

Zur Grußformel Liebe & Licht schreibe ich mal ein paar klärende Wortezum allgemeinen Verständnis. Wie ich schon n einem anderen Blog-Eintrag schrieb , steigen alle Dunklen und lichten Wesen auf. Das ist ein Bewusstseinswandel. Der Aufstieg hat allerdings nichts damit zu tun, ob das Wesen mit  seinem physischen Körper aufsteigt. Alle die nicht mit der Liebe bzw. mit der Herz-zu-Herz -Kommunikation arbeiten werden es sehr schwer haben diesen Aufstieg ohne Krankheit, Wahnsinn, Tod zu überstehen.

Ich werde dem Leben absolut bedingungslos Vertrauen, auch wenn meine Entscheidungen nicht mit dem physischen Verstand zu erklären sind und in der Vergangenheit auch nicht sehr oft waren! *fg*

Die Dualität wird sich auflösen. Die Polarität bleibt.

Was ist der Unterschied?

Dualität unterscheidet zwischen Gut und Böse. Die Polarität kennt kein Gut und Böse, sonder nur Licht und Schatten. Die Polarität ist z. B.das Ying und Yang

Was nun passiert ist, dass alle alten Systeme (die Schattenseiten) Zusammenbrechen (sterben) müssen, damit Neues (Licht) entstehen kann (Geburt des Lichtwesens. Dieser Prozess hat nicht unbedingt mit physischen Tod zu tun, sondern viel mehr mit einer Transformation innerhalb einer Ruhephase zu tun hat. Meist muss der Körper mit Krankheit reagieren, weil wir uns diese Ruhephase nicht geben. Das meiste Sterben ist, weil von den Ärzten falsch therapiert wird, wobei die medizin immer mehr zu dem Schluss kommt, das viele Krankheitsbilder eine psysiche Ursache haben. Jetzt müssen sie nur noch kapieren, dass jede Krankheit eigentlich ein Gesundheits- oder Ausgleichsprozess ist. 

Jemanden Licht und Liebe zu schicken ist oft etwas "falsches" bzw. zieht den Zeitenwandel in die Länge. Der Schatten muss erst sterben bevor das Licht geboren werden kann. Deswegen sollten die Lichtarbeiter vertrauen in die derzeitigen Geschehnissehaben. Seit ihr in eurer Mitte und lasst ausschließlich das Herz denken, sprechen und handeln, dann wird euch nichts passieren.

Wir müssen nicht, wie oft gesagt wird, aufpassen was wir denken (geht auch gar nicht), sondern unserem Herz die Führung übergeben!

Das Leben ist (grundsätzlich) leicht, aber auch Umwege führen zum Ziel.

Dez
10

Die Welt steigt auf und alle Wesen (Energien) mit ihr, die Lichten, aber auch die Dunklen. Das Negative verliert dadurch natürlich seine Macht. Wer wirklicht Lichtarbeiter ist, weiss dass die Dunkle Gestalten, Dämonen, Monster und negative Energien genauso unsere Brüder sind wie die Lichten, Positiven. Ja, die Dunklen sehen schrecklich aus, aber sehen wir anders aus, wenn wir unsere Gesellschaftsmaske abnehmnen?

D. h. das Negative will angeschaut und ins Herz aufgenommen werden. Der Aufstieg kommt so und so, die dunklen Seiten der Welt, die die ganze Zeit durch Illusionen unterdrückt wurden, kommen jetzt ans Tageslicht. Erstens, weil sie gesehen, respektiert und anerkannt werden wollen und dann weil alles aufsteigt. Wer sich weigert auch das Dunkle anzunehmen, der wird es in der Tat als einen wortwörtlchen Untergang erleben, weil er die dunkle Seite an sich nich mag und sich somit nicht vollkommen liebt.

Der Vorhang wird fallen, der der lichten Seite und der der dunklen Seite. Das ist ein Zyklus, der rund alle 2600 Jahre durch uns fliest. Ja, wir bewegen uns nicht. Wir sind Bewusstsein, aber zyklisch durchfliesen uns verschiedene Energien, was mitunter im Maya-Kalender festgehalten wurde. Wir können annehmen, was sich hinter dem Vorhang der Illusionen verbirgt. Es wird sich nach und nach immer mehr zeigen bzw. wir werden sehen was uns die ganze Zeit hinter dem Schleier vorenthalten wurde. Die Lichtwesen nehmen wir gerne an, weil wir uns in Ihnen sehen, aber wollen wir auch die Seite an uns lieben, die das Dunkel in uns verbirgt? Wenn wir die Lichtengel betrachten sehen wir uns wie das Licht. Wenn wir die Todesengel betrachten sehen wir uns eben so dunkel. Genauso wie Gott uns als als seines Gleichen sieht. Wenn wir aber das Dunkel sehen können wir vor Schreck Tod umfallen (fast Wort wörtlich), aber wir können auch sagen, ganz nach dem hawaianischen Gedanken bzw. der Therapie Hoopopono:

  • Ich verzeihe dir bzw. mir
  • Es tut mir leid
  • Ich liebe mich, so wie ich bin
  • Ich habe vertrauen in das Leben, Gott bzw. alles was ist, dasss alles so wie es ist richtig ist


Das Außen, eure unmittelbare Umwelt, wie ihr sie wahr nehmt ist lediglich das Spiegelbild des Inneren. Jeder hat die Entscheidung, ob er/ sie den Zeitenwandel im physischen oder nicht physischen Körper mitmacht.

Nov
28

Der Verkehrsunfall und dessen Folgen sind ein großer Teil in meinem Leben. Deswegen schreibe ich auch gerne darüber. Aus meiner Vergangenheit ist das resultiert, was ich heute bin. Der Verkehrsunfall und meine Körperbehinderung sind ein wesentlicher Teil davon. Deswegen möchte ich auch meinen Lesern meine Geschichte nicht vorenthalten. 

Ich will leben war wohl der Gedanke, der mich damals gerettet hat. Doch dieser Gedanke bekam sehr guten Dünger. Immer war jemand für mich da, als ich im Koma lag. Immer wurde mein Gehirn beschäftigt. Ob es meine Lieblingskassetten von fünf Freunde war, die mir vorgespielt wurden und ich in Bildern träumte oder ob mir vorgelesen wurde. Die Liebe in meiner Umgebung war deutlich zu spüren. Nicht umsonst sage ich, dass jeder Mensch ein Engel ist. Die Ärzte hatten anfangs wohl nicht viel Hoffnung, dass ich den Verkehrsunfall überstehe. Als ich schon einige Tage im Koma lag, kam für meine Eltern eine freudige Information. Endlich hatte ich die Götter in weiß davon überzeugt, dass ich dem Todesengel noch mal von der Schippe gesprungen bin. Allerdings sagten sie meinen Eltern, dass ich wahrscheinlich geistige Schäden davontragen werde. Na ja, irren ist menschlich.

Meine Mutter hat mich gleich nachdem ich aufgewacht bin das Kleine und Große ein mal eins abgefragt und ich habe es damals wahrscheinlich besser drauf gehabt wie heute. Durch mein Schwesterherz bin ich damals aufgewacht, obwohl sie mit ihren zwei Jahren noch nicht in die Intensivstation durfte. Zusammen mit meinem Tantchen haben meine Eltern meine Schwester animiert etwas zu sagen und es auf Kassette aufgenommen. Immer wieder hat sie meinen Namen genannt, als ob sie der Wichtigkeit dessen bewusst war. Zu meiner Schwester besteht heute noch ein besonderer Kontakt, auch wenn wir uns manchmal auf den Wecker gehen, werden wir immer zu einander halten. Dezember 2008 hat sie einen guten Freund der Familie geheiratet und ich durfte einer der Trauzeugen sein. Es bedeutet mir viel ein wichtiger Pfahl an der Seite meiner Schwester und meines Schwagers zu sein.

Meine ersten Essversuche sind wohl Schuld daran, dass ich heute Griesbrei, Milchreis und Pudding so gerne esse. Meine Eltern haben mich fortwährend mit Joghurt und dergleichen versorgt, denn ich habe ständig Kohldampf und Terror geschoben, wenn ich nichts zu Essen bekam. Kein Wunder, schließlich lag ich auch vier Wochen im Koma und musste ohne feste Nahrung auskommen. Ein guter Kumpel von mir, der rund 22 Jahre nach mir auf der selben Intensivstation lag verlangte auch gleich nachdem er aufwachte etwas zu essen. Vielleicht liegt es ja an der Umgebung?

Meine ersten Schreibversuche machte ich mit meinem Daddy. Heute übe ich immer noch das Schreiben in der Ergotherapie, denn es ist noch etwas unsicher und außerdem verlangsamt. Es macht, aber gute Fortschritte! Wusstet ihr, dass die handschriftliche Motorik mitunter von unserem Rumpf abhängig ist? Das ist sicherlich auch der Grund warum ich beim Schreiben so schnell verkrampfe.

Ihr interessiert euch bestimmt dafür wie es zu dem Verkehrsunfall kam!? Nun ja, ungefähr 15 Minuten bis direkt vor dem Unfall sind ausgelöscht und auch sonst habe ich verhältnismäßig wenig Erinnerung an die Zeit vor meinem Unfall, was aber nach und nach immer mehr zurückkommt. Vor kurzem konnte ich wieder Kontakt zu einigen meiner damaligen Freunde, unter anderem zu meiner damals besten Freundin herstellen. Die Ärmste hat alles mitbekommen. Anfangs gab ich mir die Schuld, dass sie so ein schlimmes Kindheitstrauma erleben musste. Durch erfolgreiche Bewusstseinsarbeit habe ich mich von diesem Gedanken befreien können. Ich habe ihr einfach einen Brief geschrieben, den ich nicht abschickte und es auch nie vorhatte. Das heißt ich habe diese kritische Tatsache genauso angenommen und akzeptiert wie meinen Unfall. Klar, von der Gewichtigkeit der Blockade von der Schuldgebung zum Verkehrsunfall liegen Welten dazwischen, aber ich glaube es kommt nicht darauf an wie groß das Problem ist, sondern wie viel Zeit vergeht bis man sich damit auseinandersetzt. Umso länger man das Problem vor sich her schiebt, desto tiefer vergräbt es sich in unserem Unterbewusstsein und dann wird es eben von mal zu mal schwieriger an das Problem heran zu kommen.

Beim Schreiben fallen einem auch einige Dinge wieder ein. Beispielsweise sprang mir eine vergessen geglaubte Freundin von damals wieder ins Gedächtnis, als ich mit ihr per Mail über alte Zeiten schrieb. Anfangs wusste ich gar nicht mit wem ich schrieb, aber als sie einige Geschichten wieder ausgrub, fiel mir ihr damaliges Gesicht und verschiedene Einzelheiten wieder ein. Das ist übrigens einer der Hauptgründe warum ich meine Texte alle schrieb, aus denen zunächst meine Homepage, dann ein E-Book und schließlich dieses Buch entstand. Ich wollte so viel Erinnerung an damals zurück erlangen wie möglich. Es ist zwar besser im Hier und Jetzt zu leben, wie der buddhistische Gedanke Carpe Diem uns erzählt, aber wenn man es nicht übertreibt ist mancher geistige Ausflug in die Vergangenheit schon ganz hilfreich. Zum anderen wollte ich auf meiner Webseite ein Stück weit meine Bewusstseinserweiterung dokumentieren. Vielleicht kann ich mit meiner Lebenseinstellung auch ein Vorbild für den ein oder anderen sein!? Es wäre schön, wenn ich mit meinen Erfahrungswerten in irgendeiner Weise helfen kann. Das ist übrigens einer meiner beruflichen Ziele. Anderen Menschen mit meinen Fähigkeiten und Erfahrungswerten zu helfen. So, bevor ich mich an dieser Stelle gänzlich verlaufe, komme ich wieder zum eigentlichen Thema zurück.

Ich kann mich noch daran erinnern, dass meine Schwester einen Ohrring verloren hatte, den ich unter einem Rollwagen mit mehreren Körben fand. Dann wurde ich von jemandem abgeholt, vermutlich von meiner damals besten Freundin. Ab da habe einen Filmriss, wobei der bestimmt auch seinen Grund hat. Diese Erinnerungen sind bestimmt noch da, aber eben sehr tief in meinem Unterbewusstsein verbuddelt. Damals spielten meine Freunde und ich auf einer Verkehrsberuhigenden Straße. Die Begegnung mit dem Lastkraftwagen hätte ich mir sparen können. Na ja, jetzt weiß ich wenigstens, dass LKW´s stärker sind!

Neben dem Schädelhirntrauma, bei dem mein Sprach- und Gleichgewichtszentrum schwerwiegend beeinträchtigt wurden waren nach dem Zusammenstoß noch einige andere Verletzungen vorhanden. Diese kommen heute aber nicht mehr zum Tragen bzw. treten eher in den Hintergrund, deshalb kann ich diese unter den Tisch fallen lassen. Natürlich hat die beschriebene Beeinträchtigung heute nicht mehr die Tragweite wie damals. Durch Übung konnte ich einiges wieder rausholen. So laufe ich heute mit einer Krücke und meine Sprachfertigkeit ist nur noch etwas verlangsamt, aber durchaus deutlich und verständlich anzuhören.

Insgesamt habe ich mich seit dem Unfall sehr weiterentwickelt, nicht nur körperlich, sondern vor allem geistig. Ich habe eben andere (keine besseren oder schlechteren) Erfahrungen sammeln dürfen als andere Menschen, die körperlich nicht so stark eingeschränkt sind. Obwohl ich durch meine Vergangenheit viel gelernt habe und in meinem Denken vielen anderen in meinem Alter um Jahre voraus bin, bin ich nichts besonderes, auch wenn ich oft als solches betitelt werde. Wenn ich was Besonderes bin, dann nicht mehr oder weniger als alle anderen Menschen auch.

Ich spiele vielleicht eine besondere Rolle in diesem Leben. Deswegen habe ich auch das erleben müssen, was ich erlebt habe, aber wir Menschen lernen nun mal am besten durch Leid. Wir müssen erst die negativen Seiten des Lebens kennen lernen, um die Positiven erkennen n zu können. Ein Mensch, der nur Tageslicht und Wärme kennt, weiß gar nicht was Tageslicht und Wärme ist,  bzw. er weiß es nicht zu schätzen. Erst wenn er eine kalte Nacht durchmacht, weiß er was er an der Sonne, am Licht und an der Wärme hat. Durch den Unfall habe ich die wahre bedingungslose Liebe kennen und zu schätzen gelernt. Diese Liebe möchte ich in mein Umfeld und in die Gesellschaft tragen, auch wenn mir das manchmal nicht gerade leicht gemacht wird. In meinem näheren und entfernten Bekanntenkreis habe ich schon Veränderungen zu mehr Liebe und mehr Wärme festgestellt. Es ist schön zu wissen, dass man seinen Teil dazu beitragen konnte. Ich war schon immer jemand, der nicht immer mit dem Strom der Gesellschaft mit geschwommen ist bzw. ich wollte schon immer mein eigenes Ding durchziehen und gerne an die die Grenzen der Vernunft austesten. Manchmal habe ich sie sogar überschritten und ich habe auch heute noch manchmal meine fünf Minuten, in denen ich gerne in die Rolle eines ausgeflippten Teenies schlüpfe.

Erst sah ich meinen Verkehrsunfall bzw. die darauf folgende Körperbehinderung als eine Art Strafe. Dann versuchte ich das Beste aus dieser Situation zu machen. Heute betrachte ich meinen Unfall und die Behinderung als eine Art Gottesgeschenk, weil ich dadurch das Leben so gut verstehe wie es wenige nur können.

Nov
28

Als Kind habe ich öfter mit meinen Freunden in den Seitenstraßen der Langen Rötterstraße in Mannheim-Neckarstadt gespielt. Eines unser Lieblingsspiele war „Räuber und Gandarme“. Das Spiel kennen bestimmt noch einige von euch. Die eine Gruppe waren die Räuber und die andere Gruppe waren Polizisten. Als Pistolen hatten wir unsere Hände zu einem L geformt und schrieen: „Peng“, wenn ein Gandarme auf einen Räuber (oder umgekehrt) traf. Derjenige, der getroffen wurde war dann aus dem Spiel ausgeschieden. Es gab natürlich immer Unstimmigkeiten, ob derjenige jetzt getroffen worden war oder nicht. Aber letztlich kamen wir immer zu einer Einigung. Natürlich spielten wir hauptsächlich auf dem Clignetplatz, denn der Spielplatz bot mehre Möglichkeiten, an denen man sich austoben konnte. So spielten wir auch oft Wett-Schaukeln. Wer während dem Schaukeln so weit wie möglich springen konnte war der Beste, bis der Rekord gebrochen wieder erneuert wurde. Fußball war natürlich mit im Programm. Die Bänke waren die Tore. Wir spielten nie auf Zeit, sondern so lang bis wir keine Lust mehr hatten oder sich die Gruppe auflöste. Ein großer Sandkasten, 5 x 5 Meter war auf dem Spielplatz auch gegeben. Inmitten des Sandkastens befand sich eine Rutsche. Ein Klettergerüst und eine Holzhütte, die eher einem kleinen Dach glich waren auch auf dem Platz vorhanden, der wie eine größere Verkehrsinsel von jeder mit Straßen umgeben war. Es war aber eine verkehrsberuhigte Gegend. Alles in allem, ein Spielplatz der Kinderherzen höher schlagen lässt.

Ansonsten war meine Kindheit eher normal. Na ja, normal in Anführungszeichen, weil ich Hyperintelligent war, vl. noch mehr wie heute! Allerdings war ich ein Engel und zugleich ein kleiner Satansbraten, denn ich hatte einen ungebändigten Sturrkopf und wollte immer mit dem Kopf durch die Wand! Ich konnte schon lesen und schreiben, da war die Klasse noch nicht mal zur Hälfte mit dem Alphabet durch. Ein Buch hatte ich binnen 3 Tagen durchgelesen, wobei ich, mit einer Taschenlampe bewaffnet auch heimlich Nachts las Damals stand ich unheimlich auf „Fünf Freunde“ von Enid Blyton und Kenner wissen, dass ein Buch von den fünf Freunden nicht gerade dünn ist. Als ich von meiner Mutter vorgeschrieben bekam nur noch ein Buch pro Woche auszuleihen, habe ich mir einfach einen 5 Bänder aus der Bibliothek ausgeliehen. In der Grundschule war Ich zwar der Klassenclown, trotzdem bekam ich jedes Wort mit, was der Lehrer sagte. Dieser konnte mich nicht einmal dadurch ermahnen Ruhe zu bewahren, in dem er mich etwas zu dem gerade gesagten fragte. Es gab nur wenige Lehrer, die die Nervenstärke hatten mir auf Dauer Paroli zu bieten. dementsprechend oft war meine Mutter in der Schule.

 Damals war ich sehr Bibeltreu und lebte auch nach ihren Lehren. Zumindest wie ich sie interpretierte. Sonntags ging ich immer in den Kindergottesdienst. Bei Diskussionen über Bibelzitate mit meinen Religionslehrern habe ich oft Recht behalten, was sie zur Weißglut brachte. Genau so wie ich zielstrebig und intelligent war, war ich ein Lausebengel und hatte es Faustdick hinter den Ohren. Obwohl meine Mutter eine sehr geduldige Frau war und heute auch noch ist, war sie kurz davor das Jugendamt einzuschalten, weil sie überhaupt nicht mehr mit mir zu Recht kam. Ich war noch viel sturer als ich heute bin. Dauernd machte ich das Gegenteil, was man mir sagte. Mein gesamtes Umfeld brachte ich zur Verzweiflung. Lehrer, Eltern, Verwandte, Bekannte. Kurz und knapp, für viele war ich Engel und Teufel in einer Person! Ein kleiner aufgeweckter Kerl, der die Welt nicht schnell genug entdecken konnte. So schwamm ich schon damals, natürlich unbewusst schon gerne gegen den Strom.

Im Sommer war ich auch oft im Herzogenried-Park Dort sind gigantisch lange Steinhöhlen in einem Sandkasten, der bestimmt 30 mal 30 Meter fast. Die Steinhöhlen sind ähnlich eines Labyrinths gebaut und in der Mitte des Sandkastens befindet sich ein großer Mast, der ein Seilnetz hält, ähnlich den alten Segelschiffen. Natürlich war etwa 2 Meter über den Steinhöhlen ein weiters Netz mit dicken Seilen gespannt, so dass man sich nicht weh machte, wenn man beim Klettern runter fiel.  Die Kletteranlage mit den Steinhöhlen es heute immer noch. In der Parkanlage gibt es auch noch die Trampolin- und die Spritzballanlage. Minigolf kann man da auch spielen und natürlich gibt es da auch viele Anlagen zum spazieren gehen. Der Park ist sehr groß, ist ein Paradies von Blumen und Natur und hat verschiedene Veranstaltungshäuser. Beispielsweise war da 2010 die Ausstellung Körperwelten der Tiere.

In der nebenan liegenden Siedlung habe ich mich mal verlaufen, als am Nachmittag vom heiligen Abend mit meiner kleinen Schwester spazieren ging. Ich war damals glaube ich 7 Jahre alt und meine 11 monatige Schwester schob ich in ihrem bunten Buggy herum. In dieser Siedlung glich ein Haus dem anderen und suchte verzweifelt den Ausgang. Erst war ich noch relativ ruhig, obwohl ich schon Angst hatte. Nach etwa einer Stunde heulte ich mit meiner Schwester um die Wette. Das hat Gott sei Dank eine Passantin mitbekommen und half uns aus dem Immobiliendschungel raus. Wie ich ruhiger wurde, wurde auch meine Schwester ruhiger. Meine Eltern machten sich schon Sorgen, weil ich nicht zur pünktlich zur Bescherung da war. Nicht nur ich war froh, als wir endlich wieder daheim waren und mit der Bescherung beginnen konnten. Ich glaube, es war das Weihnachten an dem ich mein erstes Fahrrad bekam. Damals war Weihnachten noch etwas Besonderes für mich. Neben der Parkanlage ist das Herzogenried-Schwimmbad, in dem ich auch öfter war. Das Freibad hat einen Märchenerzähler, dem ich gerne bei seinen lustigen Geschichten zuhörte. Seit über 30 Jahren erfreut er mit viel Humor, Spannung und Leidenschaft die Kinderherzen, die zu ihm finden. Ich glaube, wenn ich im Schwimmbad war, war ich öfter bei ihm wie im Wasser. 

Als ich ca. fünf Jahre jung war besuchte ich mit meiner Mutter meinen Opa und meine Oma in Südafrika, in der Nähe des Krüger Nationalparks. Mein Opa war Auslandsingenieur und kam viel rum. Er war unter anderem schon in Russland und China. Auf jeden Fall haben meine Mutter und ich da unten Urlaub gemacht. Ich weiß noch, dass wir als Nachbarn farbige Arbeiter hatten. Sie haben mich oft rübergeholt und ich habe ziemlich schnell ein paar Worte englisch aufgeschnappt. Anfangs konnte ich es kaum fassen, dass die Menschen eine andere Haut hatten und versuchte deren schwarze Haut abzupicken. Viel Erinnerung an damals habe ich nicht mehr und einiges weiß ich nur noch aus Erzählungen meiner Mutter, z. B. folgende Geschichte. Eines Nachts war eine Maus im Haus. Meine Oma hat höllische Angst vor Mäusen, ist wie im Film auf den Tisch geflüchtet und hat geschrieen wie am Spieß. Meine Mutter hat auch irgendeine Fluchtmöglichkeit gesucht und mein Opa hat wohl die Maus irgendwann erwischt. Am nächsten Morgen, daran kann ich mich wieder erinnern hat dann meine Mutter die tote Maus mit mir im Vorgarten begraben und auf meine Frage, was mit der Maus jetzt passiert, meinte meine Mutter nur, dass sie in den Himmel komme und sie es da ganz schön habe. Na ja, das konnte ich widerlegen. Eine halbe Std. später ging ich fragend zu meiner Mutter, hielt die tote Maus am Schwanzende und rief erstaunt: „Mama, die ist ja gar nicht im Himmel“! Was dann passiert ist und wie wir die Maus entsorgt haben, weiß ich nicht mehr, aber dieses, im Nachhinein komische Erlebnis ist fest in meinen Erinnerungen verankert. Alles in allem war es sehr schön in Afrika und ich bin dort glaube ich auch auf einem Kamel und einem Elefanten geritten. Doch ich muss sagen, ich hatte eine schöne Kindheit! Ich könnte sicherlich noch einige Geschichten erzählen, aber das ist vielleicht Stoff für eines meiner nächsten Bücher.

Warum schreibe ich das alles!? Zum einen, weil ich mir selbst wieder näher komme, aber auch um aufzuzeigen, dass wir uns viele verloren geglaubte Eigenschaften unserer Kindheit zurückholen können.

Ich glaube durch die Gesellschaft und die Erziehung haben wir in jungen Jahren viele falsche Glaubenssätze angenommen und dadurch viele Blockaden gebildet, die heute bei vielen zu ernsthaften Problemen ausarten. Beispielsweise Schüchternheit oder mangelndes Selbstvertrauen. Wir funktionieren heute nur noch wie ein Uhrwerk. Wir gehen der täglichen Arbeit nach und abends sehen wir etwa vier, fünf Stunden unsere Familie. Viele leben nur noch eine Persona (Maske gegenüber der Gesellschaft), die sie für die Arbeit oder in der gesellschaftlichen Gruppe benötigen, um sich zu schützen. Manche von uns unterdrücken ihr wahres Ich so sehr, dass sie nur noch mit dieser Maske herum laufen. Sie leben ihr Leben, wie es die Gesellschaft es möchte. Menschen mit einer Persona werden niemals tiefgründig über ihre Gefühle reden können, auch wenn sie es glauben. Wo sind unsere Kindheitsträume? Wo ist unsere Unbekümmertheit was die Zukunft betrifft? Wir können uns einen Teil unserer Kindheit und Jugend wieder zurückholen oder es sogar besser machen! Davon träumen doch viele. Zumindest höre ich oft Leute betreffende Sätze sagen.

Ich kann hier nur schreiben wie ich meinen bisherigen Weg gegangen bin, wie meine Gedanken zum Leben sind. In wie weit der einzelne meine Meinung annimmt ist jedem selbst überlassen. Jetzt gibt es sicherlich einige die sagen, „So ein Träumer, der lebt doch in einer anderen Welt“! Weist Du was ich denen sage? Sie haben Recht! Ich bin ein Träumer, wobei Visionär den Tatbestand doch eher beschreibt.

Nur ein Träumer kann seinen Traum auch leben.

Nov
28

Vorwort - das Leben ist leicht, aber auch Umwege führen zum Ziel

Gerade überarbeite ich mein Buch nochmals, in dem ich die Texte auf mein Blog kopiere  und etwas runder gestalte. Sicher ist das nicht die verständlichste Form für die heutige Zeit sein Buch zu presentieren, aber mein Interesse liegt hauptsächlich daran, dass meine Texte möglichst viele Leute erreichen und nicht möglichst viel Geld damit zu verdienen. Mancheiner würde bestimmt anders agieren, aber ich bin stehts bestrebt die Theorie auch in die Praxis um zu setzen, was mir auch in weiten Teilen gelingt.

Die zweite Überarbeitung war deswegen nötig, weil ich in der Grundfassung meine Schilderungen teilweise nicht so frei und unbegrenzt schilderte, wie ich sie erlebte. Meine Lebensanschauung war noch zu sehr von begrenzten Gedanken geprägt. Klar gehört jede Religion, jede Wissenschaft und jede gesellschaftliche Bewegung zum Leben dazu und vertritt sein eigenes Weltbild, aber es sind lediglich Teilbereiche des Lebens. Tatsächlich kennt das Leben keine Grenzen. Die setzen wir uns selbst. Natürlich können sich meine Texte in diesem Buch nur im Rahmen dieser begrenzten Teilbereiche aufhalten, aber ich kann das Leben von mehreren Sichtweisen beleuchten, so dass das Puzzle eine viel größere Form annimmt.

 Es ist viel mehr möglich als du denkst!

Mir ist bewusst, dass das Strukturverhalten dieses Buches nicht alltäglich ist und teilweise unwillkürlich erscheint. Meine Texte wurden größtenteils direkt aus dem Herzen niedergeschrieben und das emotionale Herz kennt keine Strukturen, die wir mit unserem Ego-Verstand nachvollziehen könnten. Das ist wie bei der Liebe. Sie befolgt scheinbar auch eigene Regeln. Beim Schreiben befinde ich mich in einem Zustand, in dem mein Unterbewusstsein und mein rationales Ich-Bewusstsein sich teilweise überschneiden. Einige Gedanken kann ich mit dem Verstand lediglich noch nachvollziehen, nachdem ich meine Fiktionen auf Papier brachte. Für mich hat das Schreiben etwas magisches, was mir einen Zugang zu einer anderen Welt verschafft, die vermutlich noch eine große Rolle in meinem Leben spielt und vielleicht auch vieler anderer Menschen.

Durch meinen Unfall und dessen Folgen kann ich unter anderem in diesem Buch auf Erfahrungswerte zurückgreifen, die nicht jeder in seinem Leben machte. Ich kann zwar von meinen Erlebnissen und meiner jetzigen Betrachtungsweise erzählen, aber vielleicht bildet sich jeder einzelne von euch seine eigene Wahrheit über das und vor allem sein Leben!? Darum seht das Buch bitte als eine Art Wegweiser des Lebens und nicht als Ratgeber im eigentlichen Sinne, der euch verrät wie das Leben läuft. Erstens maße ich mir nicht an, dass mein Weg der Richtige ist, wenn es Richtig und Falsch in der Evolution, der Schöpfungsgeschichte oder dem Leben überhaupt gibt und zweitens ist es meine höchste Priorität den freien Willen von jedem einzelnen zu respektieren und zu achten. Manche meinen zwar es gäbe keinen freien Willen, weil das Leben vorherbestimmt ist, aber in meinen Augen ist das lediglich eine Teilwahrheit. Es ist natürlich angenehmer und sehr leicht gesagt, wenn wir nicht die Verantwortung für unser Handeln tragen wollen und die heutigen Katastrophen Gott, der Evolution oder einer höheren Macht in die Schuhe zu schieben. Aber da sage ich nur Ursache und Wirkung. Wir Menschen haben den Bock zum Gärtner gemacht, jetzt sollten wir auch dafür gerade stehen, dass der Hammel alle Pflanzen auffrisst anstatt für einen neuen Anbau zu sorgen. Ich glaube, der freie Wille ist in vielen Fällen begrenzt, hängt aber vom Bewusstseinszustand jedes Einzelnen ab.

 Meine Realität ist meine Wirklichkeit, aber meine Wirklichkeit ist nicht deine Realität.
Darum höre auf deine innere Stimme.

Ich habe hauptsächlich durch meine Erfahrung gelernt. Deshalb kann ich heute auch sagen, dass alles seinen Sinn hat, wenn wir ihn vielleicht auch erst viel später sehen und verstehen. Bei mir hat es immerhin 21 Jahre gedauert bis ich die groben Zusammenhänge meines Unfalls und dessen Folgen erkennen konnte. An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass meine Einstellung und somit dieses Buch zwar verschiedenen, vom Menschen erschaffene Glaubensrichtungen ähneln, aber diese deswegen obliegen, weil sie auch ein Teil des Lebens beleuchten. Als Beobachter des Lebens versuche ich das Ganze Bild zu malen und nicht, wie verschiedene Religionen, Dogmen und/  oder Gedankenmodelle nur einen Teilbereich. Gleichzeitig ist mein Buch an psychologische, philosophische und biophysikalische Charaktere angelehnt, die aber einer eigenen Interpretation folgen. Zwar erzähle ich von meiner Geschichte und vielleicht kann man daraus für sich seine Lehren ziehen, aber jeder wird sicher am ehesten durch seine eigenen Erfahrungswerte lernen. Deswegen schrieb ich bereits im Vorwort, dass dieses Buch nur der Beginn einer spannenden Abenteuerreise ist.

Seit unserer Kindheit hat man unseren Denkapparat mit Glaubenssätzen gefüttert, die wir anstandslos übernommen haben. Damals konnten wir gar nicht anders handeln, denn spielten wir nicht nach den uns vorgelebten Spielregeln, wurden wir mit Liebesentzug bestraft, beispielsweise weniger Zuwendung. Der eine mehr und der andere weniger. Diese Glaubenssätze von damals müssen aber nicht unbedingt richtig sein. Vielleicht passen diese Lehren auch gar nicht mehr in die heutige Zeit!?

Die geistige Welt, Gott, Engel oder göttliches Geschöpf ist jeder einzelne von uns selbst. Das besagt schon der alte griechische Grundsatz, Wie innen so Außen. Etwa 0,1 Prozent eines Atoms ist Materie, der Rest ist ein schwingende Energie. Also besteht auch der Mensch hauptsächlich aus der schwingenden Energie. Der Körper bist nicht du. Er ist lediglich ein Teilaspekt von dem was du wirklich bist. Das heißt dein Geist ist für dich selbst Gott. Du bist dein Gott. Dein Denken, Fühlen und Handeln wird immer richtig sein, denn es gibt, wie der Buchtitel schon sagt lediglich Umwege im Leben. Die Richtung ist uns vorgegeben. Was wir Menschen daraus machen ist uns überlassen. Handele stets mit reinen Gewissen, denn deine Gefühle sind die Ursache von dem, was in deinem Leben geschieht und prägen dein Unterbewusstsein.

Ein Puzzle ist ohne seine Teilchen nicht komplett.
Genauso verhält es sich mit unserer Mutter Erde und deren Kinder.

Jeder von euch wird sich unweigerlich seine eigenen Gedanken zu seinem Leben machen und sich selbst formen. Das Buch ist quasi nur ein Impuls in Richtung Bewusstwerdung oder eine Möglichkeit zur Erweiterung der eigenen Aufmerksamkeit. Da schließe ich mich gerne mit ein, denn mit jedem Satz, jeder Zeile, jedem Wort helfe ich auch meinem Bewusstsein auf die Sprünge.

Es gibt eine relativ neue Wissenschaft, die scheinbar alles über den Haufen wirft, was wir von der Schule kennen. Aber tatsächlich ist es lediglich eine Erweiterung der physikalischen Grundsätze, die noch sehr vieles, unmöglich Geglaubte möglich macht. Inzwischen gibt es über die Quantenphysik tolle Fachbücher und auch im Internet kann man sehr einfach erklärte Videos darüber finden. Ich kann das sehr gut beurteilen, denn wer mich kennt weiß, dass ich ein gar nicht so gutes technisches Verständnis habe. Demzufolge werde ich schnell unkonzentriert, wie ein kleiner Schuljunge, der keine Lust auf Grammatik hat. Also brauche ich Stoff, den ich genauso einfach oder sogar noch einfacher wieder geben kann. Zudem muss ich zugeben, dass ich alles andere als gut in dem Fach Physik in der Schule war. Eher im Gegenteil. Ich lebe die Theorie eben lieber in der Praxis aus.

Zwar kann ich die Quantenphysik nicht in ihrer Theorie und vor allem nicht im technischen Sinne beschreiben, aber ich weiß, dass jedes Ergebnis eines Experiments vom Bewusstsein des Beobachters abhängt. Wir alle leben die Quantenphysik und im Prinzip sind meine Texte und Berichte praxisnahe Beispiele dieser Wissenschaft. Die Quantenphysik hat viel mit dem Bewusstsein zu tun, also dem grundlegenden Etwas in unserem Leben. Schon die Entwicklung dieses Buches ist ein Hinweis darauf, dass es noch viel mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir heute auch nur erahnen können. Die ersten Texte entstanden im Frühjahr 2008, als der Gedanke ein Buch zu schreiben noch in weiter Ferne lag. Erst im Dezember 2009 entstand ein Buch daraus, was ich die darauf folgenden Monate verfeinerte.

Eine Bitte hätte ich noch. Viele Probleme auf der Erde entstehen durch Be- und Verurteilung bzw. durch die Unterscheidung von Richtig und Falsch. Versucht doch eurem Gegenüber seine Meinung zu lassen, ihn zu verstehen oder euch in ihn hinein zu versetzen. Jeder kann das, denn Richtig und Falsch gibt es nur in unseren Köpfen. Das Herz kennt keine Be- oder Verurteilung. Ich weiß, vor allem in extremen Situationen, wie Streit oder einer heftigen Konfliktsituation ist es nicht immer so einfach die Ruhe zu bewahren. Bei vielen ist das Ego noch sehr stark. Schließlich gehörte ich auch mal dazu. Heute bin ich hauptsächlich Beobachter und werde von mal zu mal besser darin. Die innere Ruhe kann sich jeder aneignen. Ich glaube, Seelenruhe und intuitive Fähigkeiten sind unsere Werkzeuge der Zukunft.

Bitte lest mein Buch vor allem mit dem Herzen. Das ist schon deswegen sinnvoll, weil sich vielleicht der ein oder andere in meinen Zeilen wieder erkennt, was überhaupt nicht beabsichtigt oder gewollt ist. Lest das Buch einfach ohne Be- und Verurteilung und bildet euch durch eure eigenen Gedanken eure eigene Meinung. Wenn du ein Buch oder ein Text liest, eine Dokumentation im Fernsehen oder ein Video im Internet siehst, achte drauf was dein Herz sagt, , denn es kennt die ungeschminkte Wahrheit. Fühlt es sich gut an ist es zu wahrscheinlich auch der richtige Weg für die eigene Persönlichkeit, wobei es gilt zu unterscheiden, denn der Verstand will sich gerne am Alten, Bekannten festhalten.

So, mein Vorwort möchte ich mit einem Zitat von Albert Einstein beenden, dass wunderbar zu meinem Buch passt.

Das Unverständlichste am Universum ist im Grunde, dass wir es verstehen können.
Wenn die Menschheit das Ego mit dem Bewusstsein in Einklang bringt,
werden mit einem Schlag alle Probleme gelöst.